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Auf dem Foto ist ein Kind mit Helm zu sehen, dass mit einer Säge einen Baum ansägt.  (Gitta Giese)

Am 10.09.25 zogen 25 Kinder aus Tiefenbronn und Neuhausen zusammen mit den Förstern Simon und Matthias in den Wald von Neuhausen, um „Waldabenteuer“ – so der Titel der vom BUND Bezirksverband Biet organisierten Veranstaltung – zu erleben.

Und der Titel hatte nicht zu viel versprochen.

Gleich am Waldrand fanden die Kinder, denen nichts am Wegrand entgangen ist, die ersten jungen Kröten, die von ihrem Laichgewässer, wo sie den Sommer als Kaulquappen im Wasser verlebt haben, ihrem neuen Lebensraum Wald zustrebten.

Kurz danach trafen wir auf das voll beladene Waldmobil der Förster. Wir wurden mit Handschuhen, Sägen und z.T. sogar mit Helmen ausgestattet, um einige abgestorbene Fichten zu fällen. Ein großer Baum wurde nach dem Sägen einer Kerbe von den Kindern mit einem Seil und viel Kraft auf den Boden gezogen.

Aus dem Holz haben wir eine stabile Bank gebaut, die der Belastung durch viele Kinder mühelos Stand gehalten hat. Ab sofort werden wir dort öfter eine Pause einlegen und dabei die zahlreichen Tipis bewundern, die ebenfalls entstanden sind und uns hoffentlich bei Regen Schutz bieten.

Bevor diese ereignisreiche Veranstaltung beendet wurde, besuchten wir die 30 Eichen, die einige Kinder der Gruppe im letzten Jahr gepflanzt haben. Einige Bäume befreiten wir dann gleich von wuchernden Brombeeren.

Wenige Meter neben dem Weg entdeckten wir dann einen toten Rehbock. Die Förster waren sich nicht einig, ob ihn ein Luchs, ein Goldschakal, ein Wolf oder auch ein wildernder Hund getötet hatte.

Es war ein aufregender, aktiver und informativer Tag im Wald, der durch Andys Obstkuchen einen leckeren Abschluss fand.

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