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Auf dem Foto sind unsere Trockenmauer und ein großer Haufen Äste zu sehen.

Was bedeutet „auf den Stock setzen“?

Bei dieser Methode werden alle Triebe der Hecke in einer Höhe von 10 bis 50 cm über dem Boden radikal zurückgeschnitten. Dies fördert die Verjüngung überalterter Pflanzen und regt einen kräftigen Neuaustrieb an. Tiere können in die benachbarten Abschnitte der Hecke umsiedeln.

Langfristige Planung

In drei Jahren wird der nächste Abschnitt der Hecke auf dieselbe Weise zurückgeschnitten. So kann sich die gesamte Hecke innerhalb von 10 bis 15 Jahren schrittweise erneuern. Einzelne große Bäume, sogenannte Überhälter, bleiben erhalten, um die ökologische Kontinuität zu wahren.

Weitere Maßnahmen

  • Anlage von Totholz- und Steinhaufen: Diese ergänzen die bereits bestehenden Eidechsenburgen mit aufgehängten Nistkästen und bieten zusätzlichen Lebensraum.
  • Auslichtung des Wäldchens: Um die Struktur des Biotops zu verbessern.
  • Instandsetzung der alten Steinmauer: Schadhafte Stellen werden zeitnah repariert.

Ausblick

Im Sommer wird die Pflegemaßnahme durch eine abschnittsweise Wiesenmahd abgerundet, um das Biotop weiter aufzuwerten.


Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Artenvielfalt zu erhalten und das Biotop langfristig zu schützen.

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