Als Kindermagnet erwies sich, wie schon in den Vorjahren, die vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) organisierten Nachtwanderungen im Monbachtal.
Verteilt auf zwei Abende, starteten Kinder aus Neuhausen und Tiefenbronn um 17.30 Uhr mit Gitta, Andy und weiteren Betreuern des BUND an der Monbachhalle. Da einige Kinder bereits zuvor beim Waldabenteuer Tippis und eine Sitzbank gebastelt hatten, mussten diese natürlich in Augenschein genommen werden.
Im Monbachtal entdeckten wir im Brunnen ca. 4 cm große Larven, die wir auf Grund der bereits vorhandenen gelben Flecken deutlich als Feuersalamanderbabys identifizieren konnten. Sogar ein kleiner Fisch rettete sich im Monbach vor unseren Blicken unter einen Stein. Obwohl es noch nicht dämmerte, lief uns der erste Feuersalamander schon kurz nach dem Brückle über den Weg, verschwand aber bald in einem kleinen Loch in der Böschung.
Am oberen Grillplatz vesperten wir nur kurz, denn der Berg dahinter musste bezwungen werden. Dass dabei einige auf dem Hosenboden wieder nach unten rutschten, freute die nun braun eingefärbten Hosen und später die Waschmaschine. Nach einem Gruselbild, bei dem wir uns in der Dämmerung am Wasserfall die Taschenlampen unter das Kinn hielten, erreichten wir die große Wiese, wo wir sogar bei Dunkelheit spielen durften.
Wir spielten das Spiel „Wer hat Angst vorm Häscher“, das in der Dunkelheit mit Taschenlampen einen ganz anderen Reiz hat als am Tag, bis wir einigermaßen erschöpft am Lagerfeuer vespern konnten.
Da es die Tage zuvor geregnet hatte, konnten wir gefahrlos ein Feuer anzünden, was die Gruselgeschichte von Gitta noch echter machte. Jeder durfte Witze erzählen und wir lachten viel. Fledermäuse jagten am Himmel Insekten und schwirrten abseits des Feuers um uns herum. In der Dunkelheit waren die Sterne ganz toll zu sehen. Zurück am Parkplatz gab es dann Andys berühmten Kuchen vom Blech. Müde und satt machten sich alle Teilnehmenden auf den Heimweg. Bis zum nächsten Mal.