BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Exkursion ins Hohenlohische vom 23. - 25. September 2016

Am 23. September war es so weit:
Am frühen Nachmittag fuhren wir los, das Wetter war gut, unsere 3 Pkw trafen sich zu einer Kaffeepause an der Raststätte Hohenlohe.

Der erste Weg führte uns in dieser reizvollen Landschaft zwischen Jagst und Kocher zum Schloss Waldenburg, wo wir den weiten Blick in die Hohenloher Ebene genossen. 

 

Unser nächster Halt war die Langenburger Schafkäserei. Norbert Fischer, Chef dieses Demeter-Betriebes erzählte uns in seiner ruhigen Art, wie sich seine Schäferei beginnend mit zwei Schafen bis zum heutigen Bestand von fast drei hundert Schafen entwickelte.


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Seine Landwirtschaft begann sehr einfach in einem Backhaus. Heute stand er vor einem großen Neubau, der ökologische und ökonomische Prinzipien vereint und über Stallungen,  Käserei und Verkaufsraum verfügt.

Während Norbert Fischer erzählte wurden wir abgelenkt:  Die Schäferin kam mit der Schafherde und den Hütehunden von der Weide zurück. Mit lauten Mäh-Rufen drängte die Herde in den großen Offenstall und hatte  nur das Bedürfnis, wieder zu futtern. 

Im „Fachgespräch“ über die Mähtechnik auf  unserer Obstwiese zeigte er uns seinen Megabalkenmäher, der über eine Mähbreite von 3,5 m verfügt und absolut steilhang-gängig ist

Abschließend  wurden uns seine handgefertigten Käsesorten - vom Schaffrischkäse bis zum Roque  Blue reichend -  präsentiert. Wir kosteten gerne.

Von Langenburg ging es nach Kirchberg in einen gastlichen Landhotel.

 Nach ergiebigem Frühstück wanderten wir ins romantische Jagsttal und kamen über historische  Holzbrücken zurück. 

Die Fahrt führte uns dann nach Schwäbisch–Hall / Wackershofen ins Hohenloher Freiluftmuseum. Wegen des herrlichen Herbstwetters und des aktuell laufenden Backofenfests war es sehr gut besucht. Neben vielen Handwerk- und Verkaufsständen waren Bauernhöfe zu bewundern, die zum Teil mehrere Jahrhunderte alt waren. Das Backofenfest „produzierte“ Blooz ( große Blechkuchen) und Brot aus dem Holzbackofen. Drum herum gab es Trachtengruppen, Musik und Viehprämierungen.

Einige BUND-Mitglieder besuchten das Würth–Museum in Schwäbisch–Hall.

Am Abend schlenderten wir wieder gemeinsam in Schwäbisch-Hall durch die imposante Altstadt, kehrten im mittelalterlichen Gasthaus „Goldener Adler“ am Marktplatz ein. Die große Steintreppe am Marktplatz wurde von Mondschein und verspielten Leuchten illuminiert.

Am Sonntagvormittag fanden wir uns zu einer Stadtführung wieder am Marktplatz ein. Eine gebürtige Schwäbisch-Hallerin führte uns durch die Stadt, die durch die Salzsiederei sehr reich wurde. Durch ihre lebendige Erzählungen bekamen wir eine Vorstellung, wie eine privilegierte Bürgerschaft vom Mittelalter bis in die Neuzeit in ihren prächtigen und außergewöhnlich hohen Häusern gelebt hat.

Zum Abschied besuchten wir die Landesgartenschau in Öhringen.

Fritz O. sei für die gute Vorbereitung, Buchung der Unterkünfte, und interessante Erlebnisse herzlich gedankt.

C.U.  und H.D.

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Quelle: http://biet.bund.net/taetigkeitsberichte/hohenlohe_2016/